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Druck Motorräder

Der Reifendruck des Reifens wird im kalten Zustand ca. alle 14 Tage gemessen.

Ein kalter Reifen ist ein Reifen, der länger als 2 Std. nicht bewegt wurde, oder der weniger als 3 km bei mäßiger Geschwindigkeit zurückgelegt hat.

Der Reifendruck erhöht sich mit der Temperatur. Bei einer Messung bei warmem Reifen rechnen Sie 0,3 bar hinzu, um denselben Reifendruck wie im kalten Zustand zu erhalten.

Korrekter Druck

Ein richtiger Reifendruck ist maßgebend für die Sicherheit, den Komfort und die Lebensdauer des Reifens. Deshalb ist es wichtig, dass der vom Hersteller empfohlene Reifendruck beachtet wird.

Reifen mit Überdruck

Ein zu wenig gefüllter Reifen führt zu übermäßigem Verschleiß der zentralen Lauffläche und geringerer Haftung infolge der verringerten Kontaktfläche mit der Fahrbahn, was ebenfalls eine erhöhte Instabilität des Motorrads bei jeglicher Geschwindigkeit zur Folge hat. Darüber hinaus absorbiert der Reifen die Unregelmäßigkeiten der Fahrbahn weniger gut, was zu geringerem Komfort führt. Bei zu starker Füllung besteht das Risiko, dass der Reifen platzt.

Reifen mit Unterdruck

Ein zu wenig gefüllter Reifen verschleißt schneller und oftmals unregelmäßiger. Die Deformierungen des Reifens infolge der mechanischen Belastungen werden übermäßig groß, was eine Beschädigung der Reifenkarkasse und ein eventuelles Platzen des Reifens mit sich ziehen kann. Dieselben Deformierungen haben ebenfalls eine Überhitzung zur Folge, wodurch der Reifen über seine Betriebstemperatur hinaus ansteigt, die Haftung abnimmt und der Reifen (schneller) beschädigt werden kann (Karkasse, Lauffläche, Gummieigenschaften). Ein zu geringer Reifendruck führt ebenfalls zu einer schwergängigen Lenkung sowie einer maßgeblichen Instabilität des Motorrades (Winkelzug, starkes Aufstellen beim Verlangsamen bei geneigter Maschine...).

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