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Die verschiedenen Reifentypen für Motorräder

Sportreifen Motorräder

Sportreifen Motorräder Reifen vom Typ "Sport", "Supersport" oder "Hypersport" sind Reifen mit weichem Gummi, die einem sportlichen Einsatz auf der Straße oder gelegentlich auf der Rennstrecke dienen. Ihre Betriebstemperatur ist relativ hoch, jedoch niedriger als jene von Reifen, die dem Wettkampf vorbehalten sind, und sie sind schwach profiliert.

Dieser Reifentyp wird allgemein auf Sportmotorräder montiert. Die Haftung dieser modernen Sportreifen ist außergewöhnlich gut, besonderes auf trockener Fahrbahn. Die relativ geringe Profilierung und hohe Betriebstemperatur machen ihren Einsatz bei Regen jedoch heikler.

Die Lebensdauer ist gering, was auf die Weiche des bei der Herstellung verwendeten Gummis zurückzuführen ist.

Sport-/Straßereifen Motorräder

Sport-/Straßereifen Motorräder Die gewöhnlich auch als "Sport / Touring" bezeichneten Reifen, bestehen allgemein aus Gummi mit mittlerem Weichegrad, die eine sehr gute Haftung, eine niedrigere Betriebstemperatur als Sportreifen und eine stärker profilierte Fläche aufweisen. Ihre Lebensdauer ist höher als jene von Sportreifen.

Dieser Reifentyp eignet sich für eine verschiedenartige Verwendung, die vom täglichen Stadtverkehr über die Reise bis hin zur Sonntagsfahrt reicht.

Straßenreifen Motorräder

Straßenreifen Motorräder Reifen vom Typ "Route" oder "Touring" sind aus hartem Gummi mit einer niedrigen und schnell erreichten Betriebstemperatur hergestellt. Sie bieten eine gute Haftung und verfügen in der Regel über ein stark ausgeprägtes Profil, was einen besonders sicheren Einsatz auf nasser Fahrbahn garantiert. Dank hartem Gummi verfügen diese Reifen über eine hohe Lebensdauer.

Durch das schnelle Erreichen der (niedrigen) Betriebstemperatur eignen sich diese Reifen besonders für den Einsatz im Stadtverkehr. Sie können ebenfalls sehr gut für Reisen oder Touren verwendet werden. Nur bei sportlichem Einsatz können ihre Haftungsgrenzen möglicherweise schnell ereicht werden.

Gemischte Reifen Motorräder

Gemischte Reifen Motorräder Mischreifen oder "Enduroreifen" können auf Motorräder montiert werden, die in der Lage sind, den Asphalt zu verlassen und im Gelände zu fahren. Wie deren Name bereits sagt, eigen sich diese Reifen für einen gemischten Einsatz auf der Straße wie im Gelände. Die hauptsächliche Eigenschaft dieses Typs ist das breite und kopfsteinartige Profil besonders auf dem Hinterreifen, was einen besseren Einsatz auf lockerem Untergrund ermöglicht.

Im Allgemeinen bestehen diese Reifen aus hartem Gummi mit einer relativ niedrigen Betriebstemperatur und hoher Lebensdauer. Sie bieten eine gute Bodenhaftung, obgleich diese aufgrund des breiten Profils und der niedrigeren Kontaktfläche mit der Fahrbahn geringer ist, als jene reiner Straßenreifen.

Diese Reifen sind für einen gemischten Einsatz auf der Straße und im Gelände vorgesehen. Auf der Straße bieten sich diese für verschiedenste Verwendungen an, obgleich die Haftungsgrenze aufgrund des geringen Bodenkontaktes schneller erreicht ist. Für einen Motorradfahrer, der hauptsächlich auf der Straße fährt, ist es somit empfehlenswert, sich eher für eine Straßenbereifung als für eine Mischbereifung zu entscheiden.

Geländereifen Motorräder

Geländereifen Motorräder Geländereifen oder "Cross-Reifen" sind Reifen mit breiten Stollen für beste Leistungen auf Oberflächen abseits der Straße. Diese Reifen finden hauptsächlich auf Feldwegen und in Sandgruben Einsatz. Dank ihrer Stollen haften diese besser auf verschiedenen Oberflächen. Auf der Straße weisen diese Reifen eine nur sehr geringe Leistung auf und können auf kurzen Strecken verwendet werden.

Bitte beachten Sie, dass einige Cross-Reifen für den Straßeneinsatz nicht zugelassen sind und in diesem Falle ein Anhänger notwendig ist.

Rennreifen Motorräder

Rennreifen Motorräder Diese oftmals als "Rennreifen", "Wettkampfreifen" oder "Race-Reifen" (englisch für Rennen) bezeichneten Reifen sind dem Einsatz auf der Rennstrecke vorbehalten. Sie bestehen aus besonders weichem Gummi und besitzen eine hohe Betriebstemperatur, eine Eigenschaft von auf der Rennstrecke verwendeten Reifen infolge der mechanischen Belastungen, denen diese ausgesetzt sind: Hohe Geschwindigkeit, schnelle Beschleunigung, starkes Abbremsen, hohe Seitenkräfte.

Die verschiedenen Modelle werden oftmals mit unterschiedlich weichem Gummi angeboten: Hart (hard) - mittel (medium) - weich (soft). Diese Bezeichnungen sind relativ: Ein "harter" Wettkampfreifen besteht meist aus einem weicheren Gummi als ein "Sportreifen". Einige Modelle bestehen aus Verbundmaterial: Sie verfügen über verschieden weiche Gummis in den verschiedenen Bereichen des Reifens. Zum Beispiel: "Hart" für die zentrale Lauffläche und "mittel" für die Seitenbereiche.

Diese Reifen sind allgemein profillos ("Slick") für maximalen Bodenkontakt. Ebenfalls existieren Wettkampfreifen für den Einsatz auf nasser Fahrbahn, die über ein dichtes Profil verfügen und somit in kürzester Zeit eine maximale Menge an Wasser abscheiden.

Die extreme Weiche von Gummis wirkt sich auf die äußerst geringe Lebensdauer aus.

Allgemein besitzen diese Reifen keine Straßenzulassung. Bestimmte Modelle sind zugelassen und verfügen über die Aufschrift "DOT Race" (DOT: Department Of Transportation). Diese besitzen ebenfalls eine nur sehr geringe Profilierung (profillose Reifen sind nicht für die Straße zugelassen). In jedem Falle wird von einer Verwendung dieser Reifen auf der Straße abgeraten. Demzufolge bieten diese keine bessere Haftung als Reifen vom Typ "Sport" und nützen sich schneller ab.

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